Was bleibt wirklich übrig?
Vom Brutto-Preis zur echten Marge — mit jedem Kostenblock einzeln rausgerechnet. Wasserfall-Ansicht: du siehst, wo dein Geld hingeht, bevor Marketing überhaupt angefasst wird.
Warum die meisten ihre Marge falsch rechnen
Der häufigste Fehler: "Mein Produkt kostet 14 € im Einkauf und ich verkaufe für 59 € — das sind doch ~45 € Marge." Falsch. Da fehlen MwSt. (~9,40 €), Versand+Verpackung (~5 €), Shopify+Payment (~2 €) und Retouren-Verlust (~1,50 € bei 8 % Quote).
Echter Deckungsbeitrag pro Bestellung: ~27 €. Das ist das Geld, das du fürs Marketing ausgeben darfst, bevor du anfängst Geld zu verlieren. Bei einem ROAS von 3 musst du 9 € Werbekosten unter dem CB halten — und dann hast du erst 18 € echten Profit pro Bestellung.
Die 5 schnellsten Marge-Hebel
- AOV erhöhen → fixe Kosten (Versand, Payment-Fee) verteilen sich auf mehr Umsatz. → AOV-Rechner.
- Retouren senken → bessere PDPs, Größentabellen, Materialinfos. Halbe Quote = ~3% mehr Marge.
- Versand-Pricing → Versandkostenfreigrenze + Material-Verhandlung mit DHL/DPD.
- Payment-Mix → Klarna/PayPal sind teuer. Apple Pay + SEPA-Direkt drücken den Schnitt.
- COGS → langfristiger Hebel: Mengenstaffeln, Eigenmarken, Direct-Sourcing.
Das war Teil 1. Die echte Zahl steht in deinen Daten.
Die Gratis-Profit-Gap-Analyse beziffert deine Lücke auf deinen echten Shopify-/Klaviyo-Zahlen — nicht auf Schätzwerten. Ist sie klein, sagen wir's, du kaufst nichts. Ist sie groß, schließt sie ein Fixpreis-System. Die laufende Betreuung zahlst du nur, solange dein gemessener zusätzlicher Umsatz höher ist als unser Honorar. Nur für Brands, deren Zahlen die Lücke hergeben.
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